In der Norwegische Botschaft Berlin

Im April stand ein besonderes Schmankerl auf dem Ausflugsplan: ein Besuch in Norwegen. Genauer in einem exklusiven Teil des Landes: der norwegischen Botschaft in Berlin. Diese befindet sich auf dem Gelände der skandinavischen Botschaften. Hier residieren Dänemark, Island, Norwegen, Finnland und Schweden gemeinsam und dennoch klar abgegrenzt durch einen eigenen Gebäudekomplex mit eigenem Baustil. Seit 1990 haben die Botschaften ihre Vertretung in der Bundeshauptstadt.

Der Gesandte Asbjörn Brandsrud zeigte uns den Innenhof und erklärte die Kooperationen der skandinavischen Botschaften in und außerhalb des Geländes. Anschließend referierte er über die Tätigkeiten einer Botschaft, die Vermittlungs- und Kontaktpflege betreibt und auch die wirtschaftlichen Beziehungen der Länder unterstützt. Die norwegische Botschafterin hat Vollmachten direkt vom norwegischen König bei der Vertretung gegenüber dem Bundespräsidenten.

 

In Berlin sind 30 Mitarbeiter in der norwegischen Botschaft tätig, davon 9 Diplomaten. Neben der Politik und Wirtschaft erstreckt sich der Tätigkeitsbereich auch auf die Kultur. Botschafter und Gesandte müssen viel Freude am Reisen haben, denn ein Botschafter ist in der Regel 4-5 Jahre in einem Land tätig. Anschließend erfolgt die Versetzung in ein anderes Land. Eine Verlängerung eines Länderaufenthaltes ist einmalig möglich.

 

Nach dem interessanten und kurzweiligen Vortrag durften wir in der Kantine der norwegischen Botschaft speisen. Den Nachmittag verbrachten wir individuell mit einem Berlineinkaufsbummel oder Museumsbesuch und fuhren nach einem gelungenen Ausflug wieder nach Braunschweig.

 

von Silke Herrmann und Beate Kirchner


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