Erkundung des Thünen-Instituts

Anfang September bot sich für uns die Möglichkeit, das Johann Heinrich von Thünen-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei (kurz Thünen-Institut) mit dem Institutsleiter Professor Dr. Folkhard Isermeyer zu erkunden.

 

Die Weltzeit kommt aus Braunschweig. Das hat sich schon weit herumgesprochen. Aber dass Braunschweig auch etwas mit der Fischfangquote und der Bundeswaldinventur zu tun hat, ist nicht so weit verbreitet. Die Zuständigkeit des Thünen-Institutes umfasst die großen Bereiche Felder, Wälder und Meere. Auf dem 400 Hektar großen Gelände sind noch folgende Fach-Institute angesiedelt:

 

 - Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit

- Julius Kühne-Institut (Bundesforschungsanstalt für Kulturpflanzen)

- Friedrich-Loeffler-Institut (Bundesforschungsanstalt für Tiergesundheit)

- Deutscher Wetterdienst (Agrarmeteorologische Forschung Braunschweig)

- Bundesanstalt für Immobilienaufgaben

 

Das Thünen-Institut ist im Prinzip das „Dach“-Institut aller über die Bundesrepublik verteilten Fachinstitute für Felder, Wälder und Meere.

Das Thünen-Institut wurde nach Johann Heinrich von Thünen (1783-1850) benannt, der theoretische Kenntnisse der Mathematik mit praktischen Erfahrungen aus seinem landwirtschaftlichen Musterbetrieb vereinte. Zu den Pionierleistungen gehören unter anderem die Entwicklung von land- und forstwirtschaftlichen Produktions- und Raumstrukturtheorien („Thünen´sche Kreise/Ringe“).

 

Von dem 400 Hektar großen Gelände zeigte uns Herr Professor Dr. Isermeyer auszugsweise die Versuchsflächen im Agrarbereich, das im Bau befindliche Gebäude des Bundesamtes für Verbraucherschutz und das Institut für Bodenkunde. Er informierte uns ausführlich, engagiert und mit Anekdoten versehen von allen wissenschaftlichen Arbeitsfeldern seines Instituts. Das war ein sehr interessanter und abwechslungsreicher Vormittag.

 

Der sehr gelungene Tag klang bei einem gemütlichen Essen im XI. Gebot aus.

 

Weitere Informationen über das Bundesinstitut können unter www.ti.bund.de intensiviert werden.

 

von Silke Herrmann und Beate Kirchner


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